Claude kennt DAX. Es kennt nicht Ihr Modell — solange es nur Text sieht, das jemand hineinkopiert. Dieses Kapitel zeigt den Weg vom Prompt zur Reportseite: Claude Desktop für den Dialog, Claude Code für den Bau, dazwischen der lokale MCP-Server von ABIS mit Graph, Regelprüfung und Freigabe.
Ja — über MCP. Claude kann Power BI bedienen, sobald es das Modell nicht als Text, sondern als Werkzeuge sieht: Measures auflisten, DAX ausführen, Beziehungen lesen, Seiten als PBIP schreiben. Diese Werkzeuge stellt ein MCP-Server bereit — bei ABIS lokal, mit dem Semantikmodell als Metadaten. Ohne MCP sieht Claude nur, was jemand in den Chat kopiert, und schlägt überzeugend DAX gegen Spalten vor, die es nicht gibt.
Claude Desktop ist der Dialog: Fragen an das Modell („Was hängt an Umsatz_alt?“), Dokumentation lesen und ergänzen, ein Measure reviewen, Einzeländerungen mit Begründung — für Fachbereich, Controlling und Entwickler ohne Entwicklungsumgebung. Claude Code ist der Bau: ganze Reportseiten aus dem HTML-Mockup, Batch-Änderungen über viele Measures, PBIP im Git mit Pull Request, Tests und Regelprüfung im Lauf — für Entwickler, die das Ergebnis als Code prüfen wollen. Beide nutzen denselben MCP-Server und denselben Graphen.
Dazwischen liegen drei Dinge, ohne die Claude kein Projektwerkzeug ist: der Kontextgraph (was es gibt, was woran hängt), der Regelsatz (61 Regeln vor jedem Schreibvorgang, Verstoß blockiert — auch auf Bitte) und die Freigabe durch einen Menschen. In einem laufenden Projekt hat dieser Aufbau 357 Visuals und 102 Measures auf 16 Reportseiten gebaut; im internen Test verbraucht Claude über den ABIS-MCP mehr als 40 Prozent weniger Token als über den Microsoft modeling-mcp bei vergleichbaren Aufgaben.
Das Modell sieht das Modell nicht. Jede Antwort ist so gut wie das, was jemand hineinkopiert hat.

Kurzantwort und Problem-Schaubild oben sind offen. Das Lösungs-Schaubild mit ABIS und DBI Agentic BI, den vollständigen Text und das Arbeitsmaterial aller Kapitel schalten Sie mit Ihrer Firmen-E-Mail frei — einmal für den ganzen Agentic BI Guide, kein zweites Formular.
Ja, über einen MCP-Server: Claude ruft Werkzeuge auf, die Measures lesen, DAX ausführen, Beziehungen zeigen und Seiten als PBIP schreiben. Ohne MCP sieht Claude nur Text und rät. Bei ABIS läuft der Server lokal, das Modell wird als Metadaten gelesen, Daten bleiben im Haus.
Claude Desktop für den Dialog: Fragen, Dokumentation, Review, Einzeländerungen — auch für Fachbereiche. Claude Code für den Bau: ganze Reportseiten aus dem Mockup, Batch-Änderungen, PBIP im Git mit Pull Request. Beide nutzen denselben MCP-Server und Graphen.
Copilot in Power BI beantwortet Fragen im geöffneten Bericht und erzeugt Visuals; es baut kein Modell. Claude über MCP arbeitet am Modell selbst — Measures, Seiten, Dokumentation als Vorschlag mit Regelprüfung und Freigabe. Die beiden ergänzen sich: Der MCP-Agent baut die Metadaten, die Copilot brauchbar machen.
Nein. Der MCP-Server liefert Metadaten: Namen, Typen, Formeln, Beziehungen, Rollen. Zeilen und Werte werden nicht übertragen; keine MCP-Verbindung, solange Daten geladen sind. Welche Modelle und Anbieter beteiligt sind, steht in der KI-Zusatzvereinbarung.
Im Referenzprojekt lagen die Tokenkosten bei rund 800 Euro (Spanne 500 bis 1.100) für den Festpreisblock mit 16 Reportseiten — klein gegen einen Beratertag. Über den ABIS-MCP verbraucht Claude im internen Test über 40 Prozent weniger Token als über den Microsoft modeling-mcp. Das Kosten-Kapitel rechnet es je Seite vor.
In 30 Minuten lesen wir ein Modell Ihrer Wahl über den lokalen MCP-Server ein und zeigen, was Claude damit beantwortet, vorschlägt und wo die Regelprüfung eingreift — ohne Zugriff auf Produktivdaten.