Festpreis nach Mengengerüst

Kosten für Power BI Migration berechnen: von Legacy-BI zu Microsoft Fabric

Legacy-BI kostet zweimal: Wartung und Lizenzen laufen weiter, und Ihr Team verbringt seine Zeit mit Datenpflege statt mit Analysen. Die Migration selbst scheitert selten an der Technik, sondern am ungeklärten Bestand. Deshalb zählen wir zuerst, was produktiv läuft, was niemand mehr öffnet und was davon abhängt. Aus dieser Zählung entsteht Ihr Kostenrahmen, nicht aus einem Risikoaufschlag.

Festpreis je LiefereinheitRemote in DACHMicrosoft Solutions Partner Data & AI
Power BI Migration Beratungsgespräch: DBI-Berater und Kunde analysieren den Migrationspfad
Microsoft Solutions Partner
01 · Einführung

Was kostet eine Power BI Migration – und wovon hängt der Preis ab?

Die Kosten einer Power BI Migration richten sich nach dem Mengengerüst: Wie viele Berichte werden wirklich genutzt, wie viele Datenquellen hängen daran, wie viel Berechnungslogik muss übersetzt werden, und wie viel davon lässt sich wiederverwenden? Nicht die Zahl der Nutzer treibt den Preis, sondern die Zahl der Objekte, die tatsächlich wandern müssen.

Deshalb steht bei uns die Bestandsanalyse am Anfang, nicht das Angebot. Unsere ABIS-Agenten lesen die Metadaten Ihrer Umgebung und zeigen, welche Berichte produktiv sind, welche doppelt existieren und welche ersatzlos wegfallen können. Erfahrungsgemäß ist das ein erheblicher Teil. Was gezählt ist, braucht keinen Risikoaufschlag: Auf dieser Basis migrieren wir zum Festpreis, und Sie kennen den Rahmen, bevor Sie sich entscheiden.

  • ABIS-AgentenBestandsanalyse mit Kostenrahmen
  • 2–3 Wochenbis zur Migrations-Roadmap
  • Rund 4 Std.Ihr eigener Aufwand bis zur Roadmap
  • Festpreisje Liefereinheit, nach Mengengerüst
02 · Ausgangslage

Von wo aus migrieren Sie? Vier typische Ausgangslagen

Der Startpunkt bestimmt, was übersetzt werden muss und was die Migration kostet. Vier Ausgangslagen sehen wir immer wieder:

Excel und Power Query

Controlling-Dateien mit verschachtelten Formeln, Power-Pivot-Modellen und SharePoint-Ablagen. Kostentreiber ist die Rekonstruktion der Berechnungslogik, nicht die Zahl der Dateien. Mehr dazu unter Excel nach Power BI.

Tableau, Qlik oder Cognos

Dashboards sind vorhanden, aber Datenmodelle und Berechnungen leben im Werkzeug. Übersetzt werden Modell, Kennzahlen und Visualisierungen, oft zum Paketpreis: Tableau nach Power BI.

SSRS, Crystal Reports oder SAP BW

Paginierte Berichte und gewachsene Datamarts mit viel Logik in SQL und Berichtsdefinitionen. Entscheidend ist, welche Berichte noch jemand liest und welche Datenlogik erhalten bleiben muss.

SAS oder Oracle-Warehouse

Statistik- und Warehouse-Landschaften mit jahrelang gewachsenen Transformationen. Hier zahlt sich der Abhängigkeitsgraph am stärksten aus: Er zeigt, welche Verarbeitungsschritte ein Ergebnis tatsächlich braucht.

03 · Optionen

Drei Wege, eine Migration anzugehen – und was sie kosten

Technik, Governance und Enablement gehören in jede Migration. Der Unterschied liegt darin, wie viel Sie übersetzen, wie viel Sie neu bauen und in welchen Schritten Sie es tun.

Welcher Weg passt, entscheidet das Mengengerüst aus der Bestandsanalyse: Wie viel bewährte Datenlogik soll erhalten bleiben, wie viel davon ist fehlerhaft oder doppelt, und wie lange darf der Betrieb stillstehen? In fast allen Fällen empfehlen wir den Weg in Wellen, weil er den Festpreis je Liefereinheit erst möglich macht.

Power BI Migration Workshop: Team bespricht Migrationspfad und Priorisierung der Berichte

Eins zu eins übersetzen

Berichte und Berechnungen werden so übernommen, wie sie sind. Schnell und günstig im ersten Schritt, aber jede bestehende Schwäche wandert mit: fehlerhafte Formeln, doppelte Kennzahlen, fehlende Berechtigungen.

Passt für wenige, saubere Berichte mit kurzer Restlaufzeit des Altsystems.

Neu modellieren

Datenmodell im Sternschema, Kennzahlen einmal definiert, Berechtigungen und Workspaces von Anfang an. Höherer Aufwand je Bericht, dafür ein Fundament, das jeden weiteren Use Case günstiger macht.

Passt, wenn Umsatz heute in drei Abteilungen drei verschiedene Dinge bedeutet.

In Wellen: Pilot, dann Roll-out

Ein priorisierter Use Case als Referenzmigration, danach die weiteren Berichte in Liefereinheiten zum Festpreis. Jede Welle wird gegen das Altsystem abgeglichen, bevor die nächste startet.

Unser Standardweg: erste Ergebnisse nach vier Wochen, kein Big Bang.

04 · Schritte

In fünf Phasen vom Altsystem zum Go-Live

Pilot nach 4 Wochen · Roll-out in Liefereinheiten
  1. 01

    Discovery (30 Minuten)

    Wir nehmen Systemlandschaft, Ziele und kritische Risiken auf und starten die Bestandsanalyse mit den ABIS-Agenten. Daraus entsteht in 2–3 Wochen die Migrations-Roadmap mit Kostenrahmen.

    Fragebogen selbst starten
  2. 02

    Migrationsdesign (1 Woche)

    Backlog, Zielarchitektur, Governance und Rollout-Plan werden mit Ihren Fachbereichen abgestimmt. Hier wird festgelegt, welcher der drei Wege für welche Berichte gilt.

  3. 03

    Pilot (2–3 Wochen)

    Ein priorisierter Use Case wird vollständig migriert: Datenmodell, Kennzahlen, Berichte, Berechtigungen. Der Pilot liefert den Referenzwert, nach dem die weiteren Liefereinheiten kalkuliert werden.

  4. 04

    Roll-out (4–12 Wochen)

    Weitere Berichte und Datenquellen wandern in Wellen. Jeder migrierte Bericht wird automatisiert gegen das Altsystem abgeglichen, inklusive Performance- und Berechtigungsprüfung.

  5. 05

    Übergabe (1 Woche)

    Abnahme, Schulung der Anwender und Hypercare im laufenden Betrieb. Dokumentation und Runbooks bleiben bei Ihnen, das Altsystem kann abgeschaltet werden.

Drei Modelle, ein Prinzip: Festpreis nach Mengengerüst

Audit

ab 2.076 €

Migrations-Quickcheck · 1 Woche

  • Systemaufnahme und Risikoanalyse
  • Empfehlung des Migrationswegs
  • Kostenrahmen je Liefereinheit

Liefereinheit

ab 9.900 €

ein priorisierter Use Case · Festpreis

  • End-to-End-Migration eines Use Cases
  • QA und Abgleich gegen das Altsystem
  • Hypercare nach Go-Live

Programm

ab 60.000 €

bis 180.000 € · 40–80 Berichte in Wellen

  • Roll-out in Sprints
  • Senior-Setup und Governance
  • ABIS-Automatisierung für QA und Dokumentation
05 · Referenz

Wie das in der Praxis aussieht

Seit 2018 migrieren wir Berichtslandschaften aus Versicherung, Maschinenbau, Pharma, Energie und öffentlichem Sektor nach Power BI und Fabric. Ein Beispiel aus dem regulierten Umfeld:

Power BI Migration im regulierten Pharma-Umfeld: Fachteam prüft migrierte Reports am Tablet im Labor
Pharma · reguliertes Umfeld

Legacy-Migration mit messbarer Beschleunigung im GxP-Umfeld

Die Migration wurde schneller umgesetzt als geplant und im laufenden Betrieb stabil ausgerollt. Jede Datenverknüpfung blieb nachvollziehbar, die Compliance-Anforderungen wurden ohne Ausnahme erfüllt.
22×schnellere Abfragen
–95 %Ladezeit
3 Monatefrüher fertig als geplant
06 · Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Power BI Migration

Was kostet eine Power BI Migration und wie rechnet sie sich?
Als Richtwert: Eine Migration von 25 Reportseiten inklusive Data Warehouse liegt bei rund 120.000 € (100 Personentage) über sechs Monate. Die laufenden Kosten für Power BI (Pro-Lizenzen, Fabric-Kapazität, Administration) betragen danach etwa 15.000 € pro Jahr. Dem stehen versteckte Excel-Kosten von über 226.500 € pro Jahr für manuelle Berichtspflege, Fehlerkorrekturen und redundante Arbeit gegenüber. Die jährliche Netto-Einsparung liegt bei rund 211.500 €, der Break-even wird im zweiten Jahr erreicht; über drei Jahre ergibt das einen ROI von 341 %, im Einklang mit dem Branchendurchschnitt der Forrester-Studie zu Microsoft Fabric (379 %). Ihren konkreten Rahmen liefert die Bestandsanalyse mit ABIS-Agenten.
Wie lange dauert eine Power BI Migration?
Die Bestandsanalyse dauert 2–3 Wochen, das Migrationsdesign eine Woche, der Pilot 2–3 Wochen. Danach wandern die weiteren Berichte in Wellen von 4–12 Wochen. Als Richtwert lassen sich 25 Reportseiten inklusive Data Warehouse in etwa sechs Monaten migrieren. Wir beginnen mit den 20 % der Berichte, die geschäftskritisch sind, und erweitern dann schrittweise.
Power BI oder Microsoft Fabric: Was brauchen wir?
Power BI deckt Reporting und Dashboards ab. Microsoft Fabric ergänzt die Datenplattform darunter: OneLake, Data Warehouse, Datenintegration und KI-Funktionen in einem Lizenzmodell. Als Faustregel reicht bis etwa 250 Berichtsempfängern Power BI Pro; ab rund 500 Empfängern oder bei einer gemeinsamen Datenarchitektur lohnt sich Fabric als Capacity-Lizenz, ab F64 ohne Pro-Lizenzen für reine Leser. Seit Juli 2024 ersetzt Fabric die früheren Premium-P-SKUs. Ob und in welchem Umfang Fabric für Sie passt, klärt die Microsoft Fabric Beratung.
Welche Legacy-Systeme migrieren Sie nach Power BI?
Excel-basierte Reportings inklusive Power Pivot und verschachtelter SharePoint-Dateien, SSRS, SQL-Datamarts, SAP BW und SAP BusinessObjects, Crystal Reports, Cognos, SAS, Oracle-Warehouses und Tableau. Die Migration umfasst Datenmodelle, Ladelogik, Berechnungen und Visualisierungen, inklusive Neustrukturierung im Sternschema, wo es sich lohnt.
Wie sichern Sie die Qualität der migrierten Berichte?
Vor der Migration lesen die ABIS-Agenten Ihre Berichte, Datenmodelle und Ladeprozesse als Abhängigkeitsgraph: Inventar aller Berichte, Bewertung von Datenqualität und Modellkomplexität, Reverse Engineering der Excel-Strukturen. Daraus entsteht die priorisierte Roadmap. Während der Migration prüft ABIS Berechnungslogik, Transformationen und Modellkonsistenz laufend, und jeder migrierte Bericht wird automatisiert gegen das Altsystem abgeglichen, inklusive Performance- und Berechtigungsprüfung. Wöchentliche Abstimmungen mit dem Fachbereich sichern die Abnahme vor dem Go-Live.
Welche typischen Fallstricke gibt es bei einer Migration?
Technik vor Strategie: Werkzeuge einführen, ohne den Nutzen zu klären. Big Bang statt Wellen: Monatelange Komplettprojekte scheitern häufiger als iterative Roll-outs. Unterschätzte Datenbereinigung: Laut Forbes enthalten 88 % aller Spreadsheets Fehler, die bei einer Eins-zu-eins-Übersetzung mitwandern. Fehlendes Change Management: Ohne Schulung sinkt die Akzeptanz. Fehlende Governance: Ohne Berechtigungskonzept entstehen Sicherheitslücken. Jeden dieser Punkte adressiert eine eigene Phase unseres Vorgehens.
Warum von Excel zu Power BI, und wann brauchen wir beides?
Excel stößt bei wachsenden Datenmengen an Grenzen: maximal eine Million Zeilen, keine automatische Aktualisierung, keine rollenbasierten Berechtigungen. Power BI verarbeitet Millionen Zeilen, aktualisiert automatisch und bietet Row-Level Security. Beide ergänzen sich dennoch: Excel bleibt ideal für Ad-hoc-Analysen, und Anwender können das zentrale Power BI Semantikmodell direkt in Excel auswerten. Den ausführlichen Vergleich finden Sie im Blogartikel Power BI vs. Excel: Wann lohnt sich der Umstieg?
Können unsere Mitarbeiter nach der Migration selbstständig arbeiten?
Ja. Wir schulen Anwender in Self-Service-Workshops, von der Dashboard-Nutzung bis zur eigenständigen Berichtserstellung. Interne Power-BI-Champions geben ihr Wissen weiter, eine BI-Community mit regelmäßigen Fragerunden sorgt für nachhaltigen Wissenstransfer. Dokumentation und Runbooks gehören zur Übergabe.
Carl Groefke, BI Consultant bei DBI Analytics
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Carl GroefkeBI Consultant · Power BI, Databricks, Agentic BI

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