Prototyp, Review, Fixierung, Bau, Nachweis, Doku: Der Agent macht die Menge, der Mensch entscheidet, gibt frei und nimmt ab. So wird der Umfang vor dem Bau unstrittig, ein Festpreis hält, und niemand streitet am Ende, was „fertig“ heißt.
Ein agentisches BI-Projekt läuft in sechs Schritten: 1 Prototyp: jede Berichtsseite entsteht als klickbares HTML-Mockup, bevor etwas Echtes gebaut wird. 2 Review: der Fachbereich kommentiert den Prototyp, die Rückmeldungen werden wörtlich und quellenbezogen zu einem Briefing verdichtet. 3 Fixierung: jede Seite wird ein Arbeitspaket mit Scope, Out-of-Scope und Abnahmekriterien. 4 Bau: der Agent baut die Seite gegen Mockup und Arbeitspaket, Visuals, Layout, Measures, als Code. 5 Nachweis: das Modell wird gegen rund 60 Regeln geprüft und repariert, jede Reparatur freigegeben. 6 Doku: die Dokumentation wird aus dem ausgelieferten Modell erzeugt.
Der Unterschied zum klassischen Projekt liegt in der Reihenfolge: Erst wird der Umfang unstrittig gemacht, dann gebaut. Das Mockup ist nicht nur Abstimmung, es ist die Vorlage, gegen die der Agent baut, mit derselben Seitengröße wie der spätere Bericht. Was nach der Fixierung dazukommt, ist ein nummerierter Change Request, kein stillschweigend absorbierter Mehraufwand.
Der Mensch bleibt an drei Stellen zuständig: Er entscheidet im Review, gibt frei im Nachweis und nimmt ab. Alles dazwischen ist Menge. In einem Projekt bei einem regionalen Energieversorger, 16 Reportseiten auf 6 Mustern, 12 Arbeitspakete, kam die erste klickbare Seite nach einer Woche statt nach rund zehn; 20 Change Requests entstanden nach der Fixierung, jeder dokumentiert, keiner im Festpreis versteckt. Die Vorlage dafür ist das Arbeitsmaterial dieses Kapitels.
Modellrechnung für 16 Reportseiten nach Aufwand — so läuft ein BI-Projekt, wenn der Umfang erst beim Bauen klar wird.

Kurzantwort und Problem-Schaubild oben sind offen. Das Lösungs-Schaubild mit ABIS und DBI Agentic BI, den vollständigen Text und das Arbeitsmaterial aller Kapitel schalten Sie mit Ihrer Firmen-E-Mail frei — einmal für den ganzen Agentic BI Guide, kein zweites Formular.
Ein Agentic Workflow ist ein Projektablauf, in dem ein KI-Agent die ausführende Arbeit übernimmt und Menschen an definierten Stellen entscheiden. In BI-Projekten sind das sechs Schritte: Prototyp, Review, Fixierung, Bau, Nachweis, Doku. Der Agent baut, verdichtet, prüft und dokumentiert; der Mensch entscheidet im Review, gibt im Nachweis frei und nimmt ab.
Weil ein Mockup in Stunden entsteht und in Minuten geändert wird, ohne Datenmodell. Der Fachbereich nimmt das Ziel ab, bevor Aufwand im Modell entsteht. Sobald das Mockup steht, baut der Agent die Seite als Code gegen genau dieses Ziel.
Durch die Reihenfolge: Scope, Out-of-Scope und Abnahmekriterien werden je Seite vor dem Bau festgelegt und abgenommen. Alles, was danach dazukommt, ist ein Change Request mit eigenem Aufwand — dokumentiert, freigegeben, nicht im Festpreis versteckt.
In einem Projekt mit 16 Reportseiten in 12 Arbeitspaketen waren es 20. Das ist kein Planungsfehler, sondern ein Fachbereich, der mit dem Bericht arbeitet. Entscheidend ist, dass jeder Antrag bewertet, bepreist und freigegeben wird.
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