1.000 Crystal-Berichte, 100 SAS-Berichtsgruppen, 84 SSRS-Reports — und niemand weiß, wie viele davon genutzt werden, welche Logik in ihnen steckt und was eine Übersetzung kostet. Also wird geschätzt, und der Kunde trägt den Überhang. Dieses Kapitel zeigt den anderen Weg: zählen, Objekte bewerten, je Bericht einen von drei Pfaden wählen.
Ein Objekt ist alles, was Logik trägt: ein Bericht mit seinen Parametern und Subreports, eine Prozedur, ein SSIS-Paket, eine View, eine Funktion, ein SAS-Step, ein Qlik-Load-Script, ein Tableau-Calculated-Field. Tabellen zählen nicht — sie sind Kontext. Ein Agent liest jede Datei strukturell in den Graphen, ohne Daten, und zählt: In einem anonymisierten SQL-Server-Bestand waren das 172 Objekte, davon 73 seit zwölf Monaten ungenutzt, mit 14 verschiedenen Definitionen von „Umsatz netto“ in 9 Prozeduren und 31 Berichten.
Aus dem Inventar folgt je Objekt ein Komplexitäts-Score von 0 bis 10 — Berechnungen je Bericht, Zeilen je Prozedur, Verschachtelung, Makros — und je Bericht einer von drei Pfaden: behalten oder abschalten (ungenutzt seit zwölf Monaten, oder einfach und das Altsystem läuft parallel), übersetzen (Logik aus SAS, Crystal, SSRS in SQL und DAX, agentisch, jeder Schritt dokumentiert, ein Mensch prüft gegen die Datenbank) oder neu bauen (Berichte, deren Frage sich geändert hat: Mockup, Arbeitspaket, Festpreis). Der Preis entsteht je Cluster, gezählt: 38 Euro je Bericht für das Inventar, Obergrenze statt Schätzung für die Migration.
Nicht automatisch übersetzen lassen sich drei Dinge: makro-gesteuerte Mehrfach-Joins, deren Eingänge der Parser nicht vollständig erfasst; Logik, die nur in den Daten sichtbar ist — etwa zwei Schreibweisen desselben Regionscodes in einer Steuertabelle; und Definitionen, die sich widersprechen, wie zwei ausgelieferte Views mit unterschiedlicher Stornologik. Die kommen als Frage an den Fachbereich zurück, nicht als stille Annahme. Im PoC einer SAS-Migration stand der erste Bericht so nach 40 Stunden statt 13 bis 21 Personentagen: 457 Zeilen SQL, 26 Measures, live gegen die Datenbank validiert.
Niemand weiß, wie viele Berichte genutzt werden, welche Logik in ihnen steckt und was eine Übersetzung kostet. Also wird geschätzt — und der Kunde trägt den Überhang.

Kurzantwort und Problem-Schaubild oben sind offen. Das Lösungs-Schaubild mit ABIS und DBI Agentic BI, den vollständigen Text und das Arbeitsmaterial aller Kapitel schalten Sie mit Ihrer Firmen-E-Mail frei — einmal für den ganzen Agentic BI Guide, kein zweites Formular.
Alles, was Logik trägt und einzeln übersetzt, geprüft oder abgeschaltet werden muss: Berichte mit Parametern und Subreports, Prozeduren, SSIS-Pakete, Views, Funktionen, SAS-Steps, Qlik-Load-Scripts, Tableau-Calculated-Fields. Tabellen sind Kontext und zählen nicht. Bis zu zehn Prozent über der Bandgrenze kosten nichts extra.
Fünf Arbeitstage für einen Bestand mittlerer Größe: Intake, drei Tage Scan in den Graphen mit Review, Übergabe von Inventar, Komplexitäts-Score, Risikokarte und Festpreis. Gelesen werden Strukturen, keine Daten; bei rund 1.000 Crystal-Berichten liegt der Preis bei 38 Euro je Bericht, wiederholbar.
Makro-gesteuerte Mehrfach-Joins mit unvollständig erfassten Eingängen, Logik, die nur in den Daten sichtbar ist (etwa zwei Schreibweisen eines Codes in einer Steuertabelle), und Definitionen, die sich zwischen Quelle, Staging und Produktion widersprechen. Diese Fälle kommen als Frage an den Fachbereich zurück und werden live gegen die Zieldatenbank validiert.
Nein. Je Bericht genau einer von drei Pfaden: abschalten, wenn seit zwölf Monaten ungenutzt; übersetzen, wenn die Logik noch stimmt; neu bauen, wenn sich die Frage geändert hat. Im Beispielbestand waren 73 von 172 Objekten ungenutzt — die zu übersetzen wäre der teuerste Fehler gewesen.
Einen gedeckelten Betrag statt einer Schätzung: je Bericht nach Komplexität bepreist (im Angebot für rund 80 paginierte Berichte 528 Euro Standard, 828 Euro komplex), Summe gedeckelt, Überhang beim Dienstleister. Dort lag die Obergrenze bei rund 87.000 Euro gegenüber 173.000 Euro konventioneller Schätzung.
Nennen Sie uns Quelle und grobe Berichtszahl. In 30 Minuten sagen wir, was ein Inventar bei Ihnen kostet, welche Band zu erwarten ist und welche drei Risiken ein Scan vermutlich zuerst findet.