Wenn Daten das Rechenzentrum nicht verlassen dürfen, ist der Cloud-Dienst keine Option und Crystal Reports trotzdem am Ende. Power BI Report Server trägt paginierte Druckberichte und interaktive Dashboards in einem Portal hinter der Firewall. Was er kostet, wann ein Gateway nötig ist und wie Crystal-Druckberichte zu RDL werden.

Ja. Power BI Report Server ist Microsofts kundenverwaltete Plattform für On-Premises-Reporting: paginierte RDL-Berichte für Druck und PDF, interaktive PBIX-Berichte für Steuerung, beides in einem Portal im eigenen Netz, ohne Cloud-Freigabe. Für Unternehmen, deren Daten das Rechenzentrum nicht verlassen dürfen, ist er der Weg, Crystal Reports abzulösen, ohne die Architekturfrage neu aufzumachen.
DBI Analytics klassifiziert jeden Crystal-Bericht in Druck, Steuerung oder obsolet, baut ein semantisches Modell mit einer Definition je Kennzahl und betreibt alt und neu parallel, bis die Zahlen je Parameterkombination übereinstimmen. Lizenziert wird Report Server über Fabric-Kapazität ab F64 oder über SQL Server Enterprise mit Software Assurance; Berichtsautoren brauchen Pro-Lizenzen. Die Stufe wird im Scoping gegen die aktuelle Microsoft-Lizenzseite geprüft.
Bei einem Industriepumpen-Hersteller lief Report Server auf zwei eigenen VMs mit einem SSIS-Warehouse: ein Fehler in 25 Tickets, produktiv nach acht Monaten. Das Schaubild zeigt die Architektur, der Entscheidungsbaum unten die Frage, ob Report Server, Power-BI-Dienst oder Fabric zu Ihrer Lage passt.

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Ja. Das ist das Microsoft-Szenario für On-Premises-Reporting: Report Server trägt paginierte und interaktive Berichte im eigenen Netz. Power-BI-Dienst oder Fabric sind später optional, keine Voraussetzung.
Report Server ist in Fabric-Kapazitäten ab F64 enthalten oder wird über SQL Server Enterprise Edition mit Software Assurance lizenziert; Berichtsautoren brauchen Pro-Lizenzen, Leser nicht. DBI prüft die Stufe im Scoping gegen die aktuelle Microsoft-Lizenzseite.
SSRS-Kataloge migrieren direkt auf Power BI Report Server, Crystal nicht. Report Server trägt RDL und PBIX in einem Portal; SSRS nur RDL. DBI rechnet beide Wege mit Lizenzkosten durch, bevor entschieden wird.
Nur im Hybridbetrieb, wenn Teile der Organisation den Power-BI-Dienst nutzen und dort auf lokale Quellen zugreifen. Für den reinen Report-Server-Pfad ist kein Gateway nötig.
Nein. Was gedruckt wird, bleibt ein paginierter RDL-Bericht; Dashboards sind ein eigener Korb. Beides in ein Format zu zwingen, kostet Abnahmezeit und bringt nichts.
Die erste Welle mit Modell und ersten Berichten liefert DBI in vier bis sechs Wochen; der Gesamtplan entsteht aus dem Inventar. Beim Industriepumpen-Hersteller war die Plattform nach acht Monaten produktiv, inklusive Warehouse-Neubau.

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Carl GroefkeBI Consultant · Power BI, Databricks, Agentic BI
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