Service · Festpreis · inkl. Modell-Optimierung

Copilot-Discovery für Power BI & Microsoft Fabric

Bestandsaufnahme Ihrer Copilot-Tauglichkeit — ein klar abgegrenzter erster Schritt zum Festpreis, ohne Folgeverpflichtung. Statt einer Vermutung erhalten Sie Befunde mit Schweregrad, ein Testprotokoll über zehn echte Fachfragen und eine priorisierte Maßnahmenliste — plus ein greifbares Proof of Concept: Ihr priorisiertes Semantikmodell wird copilot-tauglich optimiert, dazu 5–8 Report-Seiten mit verbessertem Design & UX.

Festpreis für Discovery & PoCInkl. 1 Semantikmodell optimiert2–3 WochenKeine Folgeverpflichtung
Copilot-Discovery in der Praxis — DBI Consultant analysiert ein Power-BI-Semantikmodell auf Copilot-Tauglichkeit
Microsoft Solutions Partner
01 · Direkte Antwort

Was ist die Copilot-Discovery?

Die Copilot-Discovery beantwortet empirisch, was Microsoft Copilot auf Ihren Power-BI-Modellen wirklich leisten kann — und was nicht. „Sehr unterschiedliche“ KI-Ergebnisse haben fast immer eine gemeinsame Ursache: lückenhaften Kontext im Semantikmodell. Wir prüfen technische Voraussetzungen und Lizenzfähigkeit, auditieren das Modell, profilen die Datenqualität und testen Copilot mit zehn echten Fachfragen aus Ihrem Haus gegen bekannte Referenzwerte.

Das Modell-Audit arbeitet vollständig auf Metadaten (BIM/TMDL/PBIP) — Produktivdaten bleiben bei Ihnen. Das Datenqualitäts-Profiling läuft lesend in Ihrem Power-BI-Workspace über DAX-Abfragen; es verlassen ausschließlich aggregierte Befunde das Haus. Beschleunigt wird die Analyse durch unsere automatisierte Toolchain: ABIS, Tabular Editor, DAX Studio, VertiPaq Analyzer und Best Practice Analyzer.

Das Ergebnis nach zwei bis drei Wochen: eine Befundliste mit Schweregrad, dokumentierte Grenzen des Copilots, Guardrails aus den Testreihen und eine priorisierte Maßnahmenliste — und weil Befunde allein noch nichts verbessern, ist ein Proof of Concept im Festpreis enthalten: Ihr priorisiertes Semantikmodell wird copilot-tauglich optimiert, 5–8 Report-Seiten erhalten verbessertes Design & UX durch KI-Agenten. Sie sehen den Hebel nicht nur dokumentiert, sondern am eigenen Modell und Bericht — die Grundlage für ein verbindliches Folgeangebot, das Sie annehmen können, aber nicht müssen.

Stand: August 2026. Voraussetzungen, Regionsverfügbarkeit und der Vorschau-Status der einzelnen Copilot-Oberflächen ändern sich laufend. Alle Angaben auf dieser Seite sind gegen die Dokumentation auf Microsoft Learn geprüft und werden bei jeder Änderung nachgezogen.

  • 9.980 €Festpreis Discovery & PoC
  • 2–3 Wochenab Zugriffsfreigabe
  • 10–13 PTAufwandsäquivalent enthalten
  • ~5 Std.Aufwand auf Ihrer Seite
02 · Leistungsumfang

Sieben Bausteine, ein konkreter Fahrplan

Alle 16 Einzelpositionen der Discovery, gebündelt in sieben Bausteine, die stufig geliefert werden — jeder mit einem klaren, dokumentierten Output, inklusive PoC-Optimierung an Ihrem priorisierten Semantikmodell. Wie sich der Aufwand auf die Positionen verteilt, zeigt die Aufwandsübersicht weiter unten.

Technische Voraussetzungen & Lizenzfähigkeit

Kapazität, SKU, Tenant-Einstellungen, Region und EU-Datengrenze prüfen — inklusive Kapazitäts- und Kostenrechnung für Copilot.

Modell-Audit

Data Lineage an ein bis zwei repräsentativen Semantikmodellen: Beziehungen, Kardinalitäten, Filterrichtungen, Benennungen, Measure-Struktur — als Befundliste mit Schweregrad.

Datenqualitäts- & Performance-Profiling

Dubletten, Granularität, Datenlücken, unplausible Werte, VertiPaq- und Ladezeitanalyse; dazu eine Testreihe, welche Fehlerklassen Copilot selbst erkennt.

Tauglichkeitstest mit zehn echten Fachfragen

Fragen aus Ihrem Haus, dokumentierte Ist-Antwortqualität, jede Abweichung ihrer Ursache zugeordnet. Aus „sehr unterschiedlich“ wird eine benannte Liste.

Machbarkeit & Grenzen des Copilots

Live-Demo am Beispielbericht: Welche Änderungen kann Copilot selbst vornehmen? Dazu ein Report-Review — und ein Plan mit Änderungsvorschlägen, der direkt umgesetzt wird: 5–8 Report-Seiten erhalten verbessertes Design & UX durch KI-Agenten.

Prompting-Leitfaden & Modell-Enrichment (PoC)

Geschäftsregeln ableiten, copilot-lesbar dokumentieren, als Guardrails bereitstellen; dazu eine Prompt-Bibliothek an Ihren Modellen. Dabei wird Ihr priorisiertes Semantikmodell als Proof of Concept copilot-tauglich optimiert — im Festpreis enthalten.

Auswertung & Übergabe

Priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzung, Ergebnisdokument und Ergebnispräsentation (60 Minuten) mit IT, Fachbereichen und Entscheidern.

03 · Agenten-Typen

Was „Copilot Agenten“ in Power BI konkret bedeutet

Der Begriff „Copilot Agent“ steht bei Microsoft für mehrere verschiedene Produkte — mit unterschiedlichem Reifegrad, unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen dokumentierten Grenzen. Wer eine Einführung plant, entscheidet zuerst, welche dieser Oberflächen gemeint ist. Stand: August 2026.

Weitere Details zur Plattform finden Sie in der offiziellen Microsoft-Learn-Übersicht zu Copilot für Power BI sowie in den Microsoft-Learn-Grundlagen zu Fabric-Daten-Agenten.

Berichts-Agent — der Copilot-Bereich im Bericht

Allgemein verfügbar. Der Chat rechts im geöffneten Bericht: Er fasst Berichte und Themen zusammen, beantwortet Fragen zum Berichtsinhalt und erzeugt Visuals sowie DAX-Abfragen. Er bezieht sich ausschließlich auf den geöffneten Bericht. Voraussetzung ist ein Arbeitsbereich auf kostenpflichtiger Fabric-Kapazität oder Power BI Premium ab P1.

Power BI-Agent — die eigenständige Copilot-Erfahrung

Vorschau. Vollbild-Chat über die linke Navigation, der Berichte, Semantikmodelle und Fabric Data Agents findet und auswertet, auf die Sie Zugriff haben. Zusätzlich zur allgemeinen Copilot-Mandanteneinstellung ist eine zweite Mandanteneinstellung nötig, und beide müssen auf Mandantenebene aktiviert sein. Ohne Zugriff auf eine Fabric Copilot Capacity oder einen Copilot-fähigen Arbeitsbereich ist die Oberfläche nicht nutzbar.

Power BI App-Agent — Copilot in Apps

Vorschau. Auf die kuratierten Inhalte einer Power-BI-App begrenzt und über deren Navigation erreichbar. Er unterstützt überprüfte Antworten, die App-Autoren vorbereiten, und ist je App ein- und ausschaltbar — standardmäßig ist er aktiviert.

Fabric Data Agent (Fabric-Daten-Agent)

Allgemein verfügbar. Ein eigenständig konfigurierbares Artefakt in Microsoft Fabric mit bis zu fünf Datenquellen in beliebiger Kombination — Lakehouse, Warehouse, Power-BI-Semantikmodell, KQL-Datenbank, gespiegelte Datenbank oder Ontologie. Er nimmt eigene Anweisungen und bis zu 100 Beispielabfragen je Datenquelle entgegen und erzeugt ausschließlich Leseabfragen über NL2SQL, NL2DAX und NL2KQL.

Copilot Studio Agent mit verbundenem Daten-Agenten

Ein Low-Code-Agent, der einen Fabric Data Agent einbindet und ihn etwa in Microsoft Teams verfügbar macht. Fabric Data Agents lassen sich ebenso an Azure AI Foundry und Microsoft 365 Copilot anbinden; die Purview-Governance-Richtlinien auf den zugrunde liegenden Datenquellen gelten dabei weiter. In regulierten Umgebungen ist dieser Weg eine eigene Entscheidung, keine Nebensache.

Fabric Copilot Capacity (FCC)

Eine bestimmte Fabric-Kapazität, über die Sie die Copilot- und Daten-Agenten-Nutzung einer Benutzergruppe zentral erfassen und abrechnen — einschließlich der Nutzung aus Power BI Desktop sowie aus Pro- und PPU-Arbeitsbereichen. Sie muss mindestens auf einer F2- oder P1-SKU liegen, wird nur in der Heimregion des Mandanten unterstützt, gilt je Benutzer nur einmal und unterstützt den Lizenzmodus „Eingebettet“ nicht.

„Genehmigt für Copilot“ (Approved for Copilot)

Die Kennzeichnung eines Semantikmodells, nachdem es über „Daten für KI vorbereiten“ aufbereitet wurde — KI-Datenschema, überprüfte Antworten und KI-Anweisungen. Voraussetzung ist aktiviertes Power BI Q&A. Die Einstellung hieß zuvor „für KI vorbereitet“; Änderungen wirken meist innerhalb einer Stunde, bei Modellen mit vielen angehängten Berichten bis zu 24 Stunden.

04 · Vergleich

Copilot in Power BI oder Fabric Data Agent — was Sie wofür brauchen

Die meisten Copilot-Vorhaben scheitern nicht an der Technik, sondern daran, dass zwei verschiedene Produkte gemeint sind. Diese Gegenüberstellung entscheidet, welches davon Ihr Anwendungsfall braucht — Stand August 2026, geprüft gegen die Dokumentation auf Microsoft Learn.

KriteriumCopilot in Power BIFabric Data Agent
ReifegradBerichts-Agent allgemein verfügbar; eigenständiger Power BI-Agent und Copilot in Apps in VorschauAllgemein verfügbar
Kapazität und LizenzKostenpflichtige Fabric-Kapazität ab F2 oder Power BI Premium ab P1; Pro oder PPU allein reicht nicht, Testkapazitäten und kostenlose SKUs werden nicht unterstütztKostenpflichtige Fabric-Kapazität ab F2 oder Power BI Premium ab P1 mit aktiviertem Microsoft Fabric
DatenquellenDer geöffnete Bericht bzw. das zugehörige SemantikmodellBis zu fünf Quellen in beliebiger Kombination: Lakehouse, Warehouse, Semantikmodell, KQL-Datenbank, gespiegelte Datenbank, Ontologie
KonfigurierbarkeitVorkonfiguriert, nicht anpassbarEigene Anweisungen und bis zu 100 Beispielabfragen je Datenquelle — für Power-BI-Semantikmodelle sind Beispielabfragen derzeit nicht unterstützt
Sprache der FragenMehrsprachige Nutzung ist offiziell nicht unterstützt; deutsche Prompts liefern gelegentlich brauchbare AntwortenNicht-englische Sprachen werden derzeit nicht unterstützt — Fragen, Anweisungen und Beispielabfragen auf Englisch
ErgebnisumfangZusammenfassungen, Visuals und DAX-Abfragen; bis zu 10.000 Zeichen je EingabeaufforderungKonversationsantworten, begrenzt auf maximal 25 Zeilen und 25 Spalten; ausschließlich Leseabfragen
BerechtigungenLesezugriff für Zusammenfassungen, Bearbeitungs- bzw. Build-Zugriff für erzeugte BerichteLeseberechtigung auf das Semantikmodell genügt, eine Build-Berechtigung ist nicht erforderlich; RLS und CLS gelten weiter
Betrieb und VersionierungNutzung wird als Hintergrundvorgang in Kapazitätseinheiten abgerechnet; 30-Tage-Aufschlüsselung im Item-Verlauf der Fabric-Kapazitätsmetriken-AppZusätzlich ALM: Diagnose, Versionierung der Anweisungen über Git, Bereitstellungspipelines zwischen Arbeitsbereichen

Welche Variante Ihre Fachfragen wirklich trägt, lässt sich nur empirisch klären — dafür gibt es die Copilot-Discovery als separaten, klar abgegrenzten Schritt.

05 · Voraussetzungen

Was erfüllt sein muss, bevor Copilot-Agenten sinnvoll starten

Acht Punkte, die vor jeder Copilot-Einführung geklärt gehören. Sie sind der Grund, warum ein Vorhaben scheitert oder gar nicht erst startet — und sie lassen sich in wenigen Stunden prüfen. Stand: August 2026.

KapazitätKostenpflichtige Fabric-Kapazität ab F2 oder Power BI Premium ab P1. Test- und kostenlose SKUs werden nicht unterstützt, eine Pro- oder PPU-Lizenz allein genügt nicht.
Mandanteneinstellung„Benutzer können Copilot und andere, von Azure OpenAI gespeiste Funktionen nutzen“ muss aktiv sein. Für die eigenständige Erfahrung kommt eine zweite Einstellung dazu — beide auf Mandantenebene, delegiert auf Kapazitätsebene genügt nicht.
RegionDie Fabric-Kapazität muss in einer unterstützten Region liegen. Für die eigenständige Copilot-Erfahrung und Copilot in Apps nennt Microsoft mehrere Regionen als noch nicht verfügbar, darunter Deutschland Nord — deshalb gehört die Regionsprüfung vor die Kapazitätsbuchung.
EU-DatengrenzeLiegt Mandant oder Kapazität außerhalb der US- oder EU-Datengrenze, ist Copilot standardmäßig deaktiviert, bis der Administrator die Verarbeitung außerhalb der geografischen Region freigibt.
DatenaufbereitungPower BI Q&A muss für das Semantikmodell aktiviert sein. Darauf setzen KI-Datenschema, überprüfte Antworten und KI-Anweisungen auf — die Grundlage für die Kennzeichnung „Genehmigt für Copilot“.
SpracheMehrsprachige Nutzung von Copilot ist offiziell nicht unterstützt; Fabric Data Agents unterstützen derzeit keine nicht-englischen Sprachen. Für ein DACH-Rollout ist das die wichtigste Einzelfrage im Pilotdesign.
VorlaufzeitNach dem Kauf oder Hochskalieren einer Kapazität kann es bis zu 24 Stunden dauern, bis Copilot die Änderung erkennt. Souveräne Clouds werden nicht unterstützt.
AbrechnungEine Fabric Copilot Capacity ab F2 bzw. P1 bündelt die Copilot- und Daten-Agenten-Nutzung einer Benutzergruppe — inklusive Power BI Desktop sowie Pro- und PPU-Arbeitsbereichen — auf einer Kapazität.

Alle acht Punkte prüfen wir im Rahmen der Beratung gegen Ihren Tenant. Die empirische Prüfung, was Copilot auf Ihren Modellen tatsächlich beantwortet, ist Gegenstand der Copilot-Discovery.

06 · Aufwand

Was im Festpreis steckt: 10–13 Personentage, offen aufgeschlüsselt

Hinter den 9.980 € stehen 16 Positionen in fünf Arbeitsblöcken. Die Übersicht zeigt den Aufwand je Block in Personentagen (PT); die Einzelpositionen lassen sich darunter aufklappen.

Aufwand enthalten

10–13 PT

alle 16 Positionen · 1 Semantikmodell · 1 Bericht

Umsetzung

PoC inklusive

1 Semantikmodell optimiert, 5–8 Berichtsseiten neu gestaltet — kein separates Folgeprojekt.

Bezugsgröße für den Festpreis: ein Semantikmodell mittlerer Größe (3–5 Faktentabellen, 15–30 Dimensionen, 80–150 Measures) und ein Bericht mit 5–8 Seiten — inklusive Umsetzung von Cleanup, Enrichment und Report-Redesign.
ArbeitsblockAufwand
Projektstart & TermineKickoff, Zugriffe und drei Arbeitstermine à 60 MinutenPositionen 1–20,75 PT
Datenbasis & VoraussetzungenLizenz-, Kapazitäts- und Tenant-Prüfung, Modell-Audit mit BefundlistePositionen 3–40,75–1,25 PT
Datenqualität & PerformanceProfiling von Struktur und Inhalt, Performance-Audit, Copilot als QualitätsprüferPositionen 5–82,25–3,75 PT
Tests & UmsetzungTest mit zehn Fachfragen, Live-Demo, Prompt-Bibliothek, Modell-Overhaul und Report-RedesignPositionen 9–134–5 PT
Auswertung & ÜbergabeMaßnahmenliste, Ergebnisdokument und 60-Minuten-PräsentationPositionen 14–162,25 PT
Gesamt · 16 Positionen10–13 PT
Alle 16 Positionen im Detail
#PositionPT
Projektstart & Termine0,75 PT
1Kickoff, Zugriffsklärung, Modelle ladenUmgebung aufsetzen0,25
2Drei Arbeitstermine à 60 Min.inkl. Vor- und Nachbereitung0,5
Datenbasis & Voraussetzungen0,75–1,25 PT
3Technische Voraussetzungen und Lizenzfähigkeit auditierenKapazität, SKU, Fabric Copilot Capacity, Tenant-Einstellungen, Region, EU-Datengrenze; Kapazitäts- und Kostenrechnung0,25
4Modell-AuditData Lineage, Beziehungen, Kardinalitäten, Filterrichtungen, M:N, Benennungen, Measure-Struktur; Befundliste mit Schweregrad und Korrekturvorschlag0,5–1
Datenqualität & Performance2,25–3,75 PT
5Profiling StrukturDubletten, Schlüsseleindeutigkeit, Granularität, Nachweis von Zeilenvervielfachungspfaden0,5–1
6Profiling InhaltDatenlücken, Formatbrüche, Datentypen, Wertebereiche, Ausreißer, Plausibilität0,75
7Performance-AuditVertiPaq-Analyse, Measure-Ranking nach Laufzeit, Spaltenkardinalität, Ladezeiten je Berichtsseite; priorisierte Risikoliste mit geschätztem Hebel0,5–1
8Copilot als QualitätsprüferTestreihe, ob und welche Fehlerklassen Copilot erkennt; dokumentierte Grenzen0,5–1
Tests & Umsetzung4–5 PT
9Tauglichkeitstest mit zehn FachfragenReferenzwerte klären, Testläufe, Antwortqualität dokumentieren, jede Abweichung ihrer Ursache zuordnen1
10Live-Demowas Copilot am Bericht ändern kann; Vorbereitung, Durchführung, Grenzen dessen, was manuell bleibt0,5
11Report-RedesignUmsetzungDesign & UX auf 5–8 Berichtsseiten umgesetzt — Visualisierungswahl, Filterlogik, KPI-Struktur, Nutzerführung0,5–1
12Prompting-Leitfaden und Prompt-Bibliothekan Ihren Modellen dokumentiert, nicht als Workshop1
13Modell-Overhaul (PoC)UmsetzungCleanup und Enrichment des Power-BI-Semantikmodells: 3–5 Faktentabellen, 15–30 Dimensionen, bis zu 150 Measures copilot-lesbar dokumentiert, Guardrails bereitgestellt1–1,5
Auswertung & Übergabe2,25 PT
14Priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzung1
15Ergebnisdokument erstellen0,75
16Ergebnispräsentation 60 Min.inkl. Vorbereitung0,5

Größte Streuung im Block Datenqualität: Zeilenvervielfachungspfade sauber nachzuweisen kann bei einem verschachtelten Modell allein einen Arbeitstag kosten.

Position 15 wird regelmäßig unterschätzt: Befunde zu erheben ist die Hälfte — sie so aufzuschreiben, dass Fachbereich und IT dieselbe Liste verstehen, ist die andere.

Zur Einordnung: Ohne agentische Automatisierung kalkulieren wir denselben Umfang mit 23–32 Personentagen. Der Unterschied entsteht fast vollständig in der Umsetzung — im Modell-Overhaul (Position 13) und im Report-Redesign (Position 11). Diese Fleißarbeit übernehmen ABIS-Agenten; Prüfung und Freigabe bleiben bei Senior-Beratern.

07 · Ablauf

Vom Erstgespräch zur Ergebnispräsentation

Rund fünf Stunden Aufwand auf Ihrer Seite: ein Fragebogen, drei Arbeitstermine à 60 Minuten und die Ergebnispräsentation. Den Rest übernehmen wir — vollständig remote.

SCHRITT 030–45 Min · unverbindlich

Kennenlerngespräch

Fünf Fragen klären Ihre Discovery in wenigen Minuten: Kapazität, Copilot-Reifegrad, Compliance-Stand, Modellanzahl und Modellhoheit. Danach wissen beide Seiten, ob die Discovery passt.

WOCHE 1Kickoff

Zugriffe & technische Voraussetzungen

Kickoff, Zugriffsklärung, Modelle laden. Prüfung von Kapazität, Tenant-Einstellungen, Region und EU-Datengrenze — inklusive Kapazitäts- und Kostenrechnung für Copilot.

WOCHE 2Analyse

Modell-Audit, Profiling & Tauglichkeitstests

Data-Lineage-Audit auf Metadaten, lesendes Datenqualitäts-Profiling im Workspace, Performance-Audit und der Tauglichkeitstest mit zehn echten Fachfragen gegen Referenzwerte.

WOCHE 3Übergabe

Auswertung, Maßnahmenliste & Präsentation

Befunde konsolidieren, Maßnahmen priorisieren und mit Aufwand schätzen. 60-minütige Ergebnispräsentation mit IT, Fachbereichen und Entscheidern. Festes Folgeangebot innerhalb einer Woche — optional.

08 · Was Sie erhalten

Befunde, Protokolle und ein optimiertes Modell — keine Strategiefolien zum Wegblättern

Im Festpreis enthalten

  • PoC: Ihr priorisiertes Semantikmodell, copilot-tauglich optimiert
  • 5–8 Report-Seiten mit verbessertem Design & UX durch KI-Agenten
  • Befundliste mit Schweregrad und Korrekturvorschlag je Befund
  • Protokoll des Tauglichkeitstests über zehn Fachfragen
  • Performance-Risikoliste mit geschätztem Hebel (VertiPaq)
  • Guardrails für Copilot & Agents aus den Testreihen
  • Prompting-Leitfaden und Prompt-Bibliothek an Ihren Modellen
  • Kapazitäts- und Kostenrechnung für Copilot
  • Priorisierte Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzung
  • Ergebnisdokument für Fachbereich und IT plus 60-Minuten-Präsentation
09 · Typische Ausgangslagen

Wann sich die Discovery lohnt

Vier wiederkehrende Situationen — in allen vieren ist der erste Schritt derselbe: empirisch klären statt vermuten.

Antwortqualität

Copilot liefert „sehr unterschiedliche“ Ergebnisse

KI arbeitet auf Wahrscheinlichkeiten und liefert immer ein Ergebnis — auch ein nur bedingt wahres. Der Hebel liegt im Kontext, nicht im Prompting: Wir benennen je Fachfrage die Ursache der Abweichung.

Datenqualität

Unklar, ob die Datenbasis Copilot-tauglich ist

Copilot bewertet keine Datenqualität — fehlende, doppelte oder falsch verknüpfte Datensätze formuliert er nur flüssiger aus. Das Profiling weist Dubletten, Granularitätsbrüche und Datenlücken lesend nach.

Lizenzentscheidung

Lohnt sich Copilot für uns überhaupt schon?

Kapazität, SKU, Fabric Copilot Capacity, EU-Datengrenze: Die Discovery liefert die Kapazitäts- und Kostenrechnung plus dokumentierte Grenzen — als Entscheidungsgrundlage vor dem Lizenz-Commit.

Berichtserstellung

Copilot-Berichte sehen fertig aus, stimmen fachlich aber nicht

Neue Berichte per Prompt entstehen schnell, treffen aber selten die fachliche Logik. Ohne beschriebene Measures und Geschäftsregeln fehlt Copilot der Rahmen — die Discovery klärt, welche Vorarbeiten Ihre Modelle brauchen, damit generierte Berichte fachlich korrekt und nicht nur generisch ausfallen.

10 · Festpreis

Ein Preis, keine Bindung

Hinter dem Festpreis stehen 16 Positionen mit zusammen 10–13 Personentagen Aufwandsäquivalent. Abgerechnet wird das Ergebnis, nicht der Aufwand — unabhängig davon, wie lange einzelne Positionen tatsächlich dauern.

Copilot-Discovery & PoC

9.980 €

Festpreis zzgl. USt. · 2–3 Wochen · remote

  • Alle 16 Positionen in sieben Bausteinen — stufig geliefert
  • Inkl. PoC: 1 Semantikmodell copilot-tauglich optimiert
  • Inkl. 5–8 Report-Seiten mit verbessertem Design & UX
  • 1 Semantikmodell + 1 Bericht (mittlere Größe)
  • Produktivdaten bleiben bei Ihnen
  • Keine Folgeverpflichtung

Nachbetreuung remote

145 € / Stunde

Optional nach der Discovery

  • Rückfragen und Umsetzungsbegleitung
  • Flexibel abrufbar, ohne Kontingent
  • zzgl. USt.

Support-Tag vor Ort

1.680 € / Tag

Optional für Workshops & Enablement

  • Ganztägig bei Ihnen im Haus
  • Workshop- oder Umsetzungsformat
  • zzgl. USt.
Expertensicht

Einordnung aus der Praxis

David Chang, Gründer & Geschäftsführer, DBI Analytics

“Der Hebel ist der Kontext, nicht der Prompt. Wer Prompting schult, bevor das Modell sauber ist, schult Frust.”

Gespräch mit David buchen
11 · Erfolgsgeschichte

Belastbare Datenplattform im stark regulierten Bereich

Microsoft Fabric Migration im Pharma-Umfeld mit Databricks-Backend
Pharma · GxP-reguliert · 2025

Von 42 Sekunden auf 1,8 Sekunden - auditfest im laufenden Betrieb

Mit DBI haben wir unsere Excel-Vertriebsreports in eine belastbare Microsoft Fabric-Plattform mit Databricks-Backend überführt. Das Ergebnis: deutlich schnellere Reports, stabile Skalierung unter Last und ein Nachweisdesign, das auch im Audit standhält.
22xschnellere Reports
-95 %Ladezeit
1.724SQL-Joins harmonisiert
12 · Häufige Fragen

Copilot in Power BI und Copilot-Discovery — häufige Fragen

Was kostet die Copilot-Discovery?
9.980 € zzgl. USt. als Festpreis für Discovery und PoC — unabhängig davon, wie lange wir tatsächlich brauchen. Hinter dem Festpreis stehen 16 Positionen mit zusammen 10–13 Personentagen Aufwandsäquivalent; unsere automatisierte Analyse-Toolchain (ABIS, Tabular Editor, DAX Studio, VertiPaq Analyzer) macht diesen Umfang in 2–3 Wochen möglich. Es besteht keine Folgeverpflichtung.
Sieht Copilot in Power BI die Daten oder nur das Datenmodell?
Beides, aber nacheinander: Copilot liest zuerst das Schema des Semantikmodells — Tabellen, Spalten, Measures, Beziehungen und deren Beschreibungen — und erzeugt daraus DAX-Abfragen, deren Ergebnisse er zusammenfasst. Wie gezielt das gelingt, entscheidet der Kontext im Modell: Fehlen sprechende Namen, beschriebene Measures, Geschäftsregeln und überprüfte Antworten, bleibt Copilot auf der Strukturebene und liefert generische oder falsch aggregierte Ergebnisse. Daraus entsteht der häufige Eindruck, Copilot greife eher auf das Schema als auf die Daten zu.
Welche Voraussetzungen muss ein Power-BI-Datenmodell für Copilot erfüllen?
Technisch eine kostenpflichtige Fabric-Kapazität ab F2 oder Power BI Premium ab P1, die aktivierten Mandanteneinstellungen und ein aktiviertes Q&A für die KI-Datenaufbereitung. Fachlich entscheidet die Modellqualität: ein sauberes Sternschema, eindeutige Beziehungen ohne mehrdeutige Many-to-Many-Pfade, einfache Filterrichtungen, sprechende Tabellen-, Spalten- und Measure-Namen, Beschreibungen an den Measures, ausgeblendete Hilfsspalten sowie KI-Datenschema, KI-Anweisungen und überprüfte Antworten über „Daten für KI vorbereiten“. Die Discovery prüft jeden dieser Punkte am eigenen Modell und dokumentiert Abweichungen als Befundliste mit Schweregrad.
Wie lässt sich die Fehlerquote von Copilot gering halten?
Mit Kontext statt mit längeren Prompts: Geschäftsregeln copilot-lesbar im Modell dokumentieren, KI-Anweisungen und überprüfte Antworten für die häufigsten Fachfragen hinterlegen und Copilot gegen bekannte Referenzwerte testen, bevor er breit ausgerollt wird. Die Discovery liefert dafür ein Testprotokoll über zehn echte Fachfragen, ordnet jede Abweichung ihrer Ursache zu und leitet daraus Guardrails ab — so bleibt die Fehlerquote gering und vor allem nachvollziehbar.
Erkennt Copilot fehlerhafte Beziehungen, Dubletten oder Datenlücken?
Nur eingeschränkt. Copilot bewertet keine Datenqualität: Fehlende, doppelte oder falsch verknüpfte Datensätze erkennt er in der Regel nicht — er formuliert sie nur flüssiger aus. Fehlerhafte Beziehungen, Many-to-Many-Konstellationen, falsche Filterrichtungen und Zeilenvervielfachung weist das Modell-Audit nach, Dubletten, Granularitätsbrüche und Datenlücken das lesende Profiling. Welche Fehlerklassen Copilot als zusätzlicher Qualitätsprüfer trotzdem zuverlässig findet, klärt eine eigene Testreihe. Hintergrund im Beitrag Copilot in Power BI: Datenqualität, DSGVO und EU AI Act.
Welche Verbesserungen kann Copilot an bestehenden Power-BI-Berichten vornehmen?
Copilot kann Berichtsseiten und Visuals aus einer Beschreibung erzeugen, Seiten zusammenfassen, DAX-Abfragen schreiben und Measure-Beschreibungen vorschlagen. Eine fachliche Bewertung von Layout, Filterkonzept, KPI-Struktur und Nutzerführung leistet er nur begrenzt; automatisch erzeugte Berichte bleiben ohne aufbereitetes Modell oft generisch. In der Discovery zeigen wir das live am Beispielbericht — und setzen die Verbesserungen auf 5–8 Berichtsseiten direkt um.
Ist die Optimierung unseres Semantikmodells im Festpreis enthalten?
Ja. Die Discovery bleibt nicht bei Befunden stehen: Ihr priorisiertes Semantikmodell wird als Proof of Concept copilot-tauglich optimiert — fachliche Benennungen, Beschreibungen und Guardrails direkt am Modell. Zusätzlich erhalten 5–8 Report-Seiten verbessertes Design & UX durch KI-Agenten. Sie sehen den Hebel also nicht nur dokumentiert, sondern am eigenen Modell und Bericht — als übertragbares Vorgehen für alle weiteren Modelle.
Benötigen Sie Zugriff auf unsere Produktivdaten?
Nein. Das Modell-Audit arbeitet vollständig auf Metadaten (BIM/TMDL oder PBIP) — Beziehungen, Kardinalitäten, Filterrichtungen und Measures stehen dort vollständig drin. Das Datenqualitäts-Profiling läuft lesend in Ihrem Power-BI-Workspace über DAX-Abfragen gegen das veröffentlichte Modell; es verlassen ausschließlich aggregierte Befunde das Haus — Zählwerte, Kardinalitäten, Beispielschlüssel, keine Datensätze.
Was brauchen Sie von uns, damit die Discovery starten kann?
Lesenden Zugriff auf ein repräsentatives Semantikmodell — alternativ einen Metadaten-Export als BIM oder PBIP, der in unter einer Stunde erstellt ist. Dazu eine benannte Ansprechperson, eine Person aus der Power-BI-Administration für Kapazität, Tenant-Einstellungen und Region sowie zehn tatsächlich gestellte Fachfragen, zu mindestens sechs davon mit bekanntem Referenzwert. Ohne lesenden Modellzugriff entfällt das Datenqualitäts-Profiling; Dubletten, Granularität und Datenlücken bleiben dann unbeantwortet.
Wie viel Aufwand entsteht auf unserer Seite?
Rund fünf Stunden: ein Fragebogen, drei Arbeitstermine à 60 Minuten mit IT und Fachbereich sowie die 60-minütige Ergebnispräsentation. Benötigt werden außerdem zehn tatsächlich gestellte Fachfragen, die Copilot beantworten können soll — je Frage möglichst ein bekannter Referenzwert.
Wie steht es um Datenschutz und EU-Datengrenze?
Liegt Ihre Kapazität innerhalb der EU-Datengrenze, ist Copilot ohne zusätzliche Freigabe einer Verarbeitung außerhalb der Compliance-Grenze nutzbar. Copilot nutzt Azure OpenAI, nicht die öffentlichen OpenAI-Dienste; Ihre Daten werden nicht zum Modelltraining verwendet. Die Prüfung Ihrer konkreten Tenant-Einstellungen ist Teil der Discovery.
Was ist im Festpreis nicht enthalten?
Microsoft-Lizenz-, Kapazitäts- und Verbrauchskosten, eine rechtliche oder datenschutzrechtliche Bewertung sowie die Umsetzung von Maßnahmen über das PoC-Modell und die 5–8 Berichtsseiten hinaus. Diese Folgeschritte — etwa die Aufbereitung weiterer Modelle im Kontextlayer, Enablement oder Governance — bieten wir nach der Ergebnispräsentation als festes Folgeangebot an.
Was passiert nach der Discovery?
Sie erhalten innerhalb einer Woche nach der Ergebnispräsentation ein festes Folgeangebot auf Basis der priorisierten Maßnahmenliste — etwa für die Modellaufbereitung weiterer Semantikmodelle im Kontextlayer, Enablement und Governance oder Datenqualitäts-Optimierung. Die Artefakte aus Enablement und Governance dienen zugleich als Nachweis der KI-Kompetenz, die Artikel 4 EU AI Act verlangt. Das im PoC optimierte Modell und das übertragbare Vorgehen gehören in jedem Fall Ihnen; ob Sie das Folgeangebot annehmen, entscheiden Sie frei.
Für welche Modellgröße gilt der Festpreis?
Für ein Semantikmodell mittlerer Größe (3–5 Faktentabellen, 15–30 Dimensionen, 80–150 Measures) und einen Bericht mit 5–8 Seiten. Deutlich größere Modelle — etwa 12 Faktentabellen und 400 Measures — verdoppeln den Analyseaufwand; das klären wir transparent im Erstgespräch, bevor ein Angebot entsteht.
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Klären, was Copilot bei Ihnen wirklich kann?

30–45 Minuten Kennenlerngespräch — unverbindlich. Fünf Fragen zu Kapazität, Reifegrad, Compliance, Modellanzahl und Modellhoheit klären Ihre Discovery in wenigen Minuten.