Ein Wiki von 2024, 180 Measures mit zwölf Beschreibungen, ein Best Practice Analyzer, der einmal lief — und im Audit die Frage, die niemand beantworten kann. Dieses Kapitel zeigt, wie Dokumentation aus dem Modell fällt statt neben ihm zu veralten, und wie 61 Regeln einen Score liefern, der im Vertrag steht.
Automatische Dokumentation eines Power-BI-Modells entsteht aus dem Modell selbst, nicht neben ihm: Das Semantikmodell wird als Metadaten gelesen (TMDL, PBIP, BIM), jedes Measure bekommt Beschreibung, Einheit und Verantwortlichen, jede Tabelle Quelle und Zweck, jede Beziehung ihre Begründung — erzeugt von einem Agenten, freigegeben von einem Menschen. Weil die Dokumentation aus dem ausgelieferten Modell abgeleitet wird, kann sie nicht veralten; sie wird bei jeder Änderung neu erzeugt.
Regelprüfung macht Qualität zum Messwert. In Projekten prüfen wir Modelle gegen 61 Regeln in sechs Kategorien — Struktur, Benennung, Dokumentation, Korrektheit, Performance, Sicherheit —, 13 davon kritisch. Das Ergebnis ist ein Compliance-Score; in einem laufenden Projekt steht er als Abnahmekriterium im Vertrag: von 60 auf mindestens 75 Prozent, null kritische Verstöße, jederzeit von beiden Seiten neu prüfbar. Ein Verstoß gegen eine kritische Regel wird blockiert — auch wenn man den Agenten darum bittet.
Der Unterschied zum Best Practice Analyzer in Tabular Editor: Der BPA gibt Hinweise im Werkzeug, die jemand lesen und abarbeiten muss — in gewachsenen Modellen sind das 212 Hinweise, von denen null behoben werden. Der Regelsatz läuft vor jedem Schreibvorgang, repariert agentisch als Vorschlag im Human-in-the-Loop und schreibt jeden Befund ins Protokoll. Dokumentation wird so zum Nebenprodukt — im Angebot als eigene Position mit 0,00 Euro geführt und bei Abnahme übergeben.
Neben dem Modell geschrieben, veraltet mit der ersten Änderung — und im Audit die eine Frage, die niemand beantworten kann.

Kurzantwort und Problem-Schaubild oben sind offen. Das Lösungs-Schaubild mit ABIS und DBI Agentic BI, den vollständigen Text und das Arbeitsmaterial aller Kapitel schalten Sie mit Ihrer Firmen-E-Mail frei — einmal für den ganzen Agentic BI Guide, kein zweites Formular.
Indem die Dokumentation aus dem Modell erzeugt wird: Semantikmodell als TMDL oder PBIP lesen, je Measure Beschreibung, Einheit und Verantwortlichen aus Katalog und Kontext vorschlagen, je Tabelle Quelle und Zweck, je Beziehung die Begründung — ein Agent erzeugt, ein Mensch gibt frei, bei jeder Änderung neu.
Der Anteil erfüllter Regeln eines Regelsatzes, gewichtet nach Schweregrad, über alle Objekte eines Modells. In unseren Projekten: 61 Regeln in sechs Kategorien, 13 kritisch. Als Abnahmekriterium im Vertrag — etwa von 60 auf mindestens 75 Prozent, null kritische Verstöße — macht er Qualität zu einem Messwert, den beide Seiten neu laufen lassen können.
Für Hinweise im Entwicklungsprozess ja. Für Abnahme und Betrieb nicht: Der BPA läuft manuell, blockiert nichts und hinterlässt keinen Nachweis. Ein Regelsatz läuft vor jedem Schreibvorgang, blockiert kritische Verstöße, repariert agentisch als Vorschlag und protokolliert jeden Befund — und er umfasst SQL und Excel im selben Graphen.
Regeln, deren Verletzung falsche Zahlen oder Datenschutzverstöße erzeugt: Zeitintelligenz außerhalb der Datumstabelle, hartkodierte Jahre in DAX, Measures ohne Beschreibung, undokumentierte RLS-Rollen, unklassifizierte Spalten mit Personenbezug, Faktentabellen mit direkten Beziehungen untereinander. 13 der 61 Regeln sind so eingestuft.
Als Nebenprodukt des Modells nichts mehr: Im Referenzprojekt steht sie als eigene Position mit 0,00 Euro im Angebot und wird bei Abnahme übergeben. Was Zeit kostet, ist die Freigabe der Definitionen durch den Fachbereich — die eine Entscheidung, die kein Agent trifft.

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David ChangGründer & Datenarchitekt · Agentic BI, Microsoft Fabric
Direkt anrufen+49 89 21542466Schicken Sie uns ein Modell als PBIP oder TMDL. In 30 Minuten zeigen wir den Score, die kritischen Verstöße und die drei Reparaturen, die am meisten bringen — ohne Zugriff auf Produktivdaten.