Das Projekt ist abgenommen, der Entwickler ist weg — und die Tickets fangen an: Refresh am Monatsende, „wer hat das Measure geändert?“, neue Rollen, SAP nummeriert Kostenarten neu. Rund 30 Prozent der Projektkosten sind Fehlersuche, und nach dem Go-live wird daraus ein Dauerzustand. Dieses Kapitel zeigt den Betrieb als Kreislauf, in dem der Agent beobachtet und repariert und der Mensch freigibt.
BI Operations (BI Ops) ist der Betrieb des Reportings nach dem Go-live: Refresh und Umgebungen, Modelländerungen, Berechtigungen, Performance, Strukturänderungen der Quellsysteme, Dokumentation und Übergabe. Die Auswertung von 1.843 Tickets aus zwölf BI-Projekten zeigt, woraus er besteht: Deployment und Refresh (316 Tickets), Semantikmodell und DAX (315), Zahlen, die abweichen (261), Berechtigungen (109), Dokumentation und Übergabe (109), Performance (74), SAP-Strukturänderungen (65). Rund 30 Prozent der Projektkosten sind Fehlersuche — nach dem Go-live wird daraus ein Dauerzustand: reaktiv, manuell, teuer.
Ein Agent betreibt das Reporting als Kreislauf mit sechs Stationen: Er beobachtet täglich auf Metadaten — Refresh-Status, Compliance-Score, Lineage-Drift, Rechte —, erzeugt Befunde (Regelverstoß, Abweichung zum Vortag, verwaistes Measure, fehlende Doku), repariert und dokumentiert als Vorschlag im PBIP, ein Mensch gibt frei, die Änderung läuft als nummerierter Change Request durch die Umgebungen, und Dokumentation und Agent-Log werden aus dem Modell aktualisiert. Fehler werden auf Metadaten gefunden, bevor sie im Bericht landen — Prüfung und Freigabe bleiben beim Menschen, die Menge beim Agenten.
Gemessen wird der Betrieb an vier Kennzahlen: Compliance-Score mindestens 75 Prozent bei null kritischen Verstößen, Refresh-Erfolgsquote je Modell und Umgebung, Tickets je Monat nach Cluster, Durchlaufzeit je Change — im Referenzprojekt 20 Change Requests in drei Tagen umgesetzt. Als Managed Agentic BI ist das monatlich buchbar, mit Effort Cap statt offener Tagessätze, Sprint-Abnahme per Pull Request und einer Übergabe, die eingebaut ist: Lineage-Graph, Troubleshooting-Wiki und Agent-Log gehen an das eigene Team.
Das Projekt ist abgenommen, der Entwickler ist weg — und die Tickets fangen an. 1.843 davon aus zwölf Projekten, nach Thema gezählt.

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Der Betrieb des Reportings nach dem Go-live: Refresh und Umgebungen, Modelländerungen, Berechtigungen, Performance, Strukturänderungen der Quellen, Dokumentation und Übergabe. In 1.843 Projekttickets sind Deployment und Refresh, Modell und DAX sowie abweichende Zahlen die drei größten Themen.
Die Menge: tägliche Beobachtung auf Metadaten (Refresh, Compliance-Score, Lineage-Drift, Rechte), Befunde mit Schweregrad, Reparatur und Dokumentation als Vorschlag im PBIP, Tests, Agent-Log. Nicht der Agent, sondern ein benannter Mensch gibt jede Änderung frei; kritische Verstöße bleiben blockiert.
An vier Kennzahlen, die beide Seiten jederzeit neu messen können: Compliance-Score mindestens 75 Prozent bei null kritischen Verstößen, Refresh-Erfolgsquote je Modell, Tickets je Monat nach Cluster (sinkend) und Durchlaufzeit je Change — Referenz: 20 Change Requests in drei Tagen.
Nein. Die Beobachtung läuft auf Metadaten: Strukturen, Formeln, Beziehungen, Rollen, Protokolle. Wo Werte verglichen werden müssen, läuft eine lesende DAX-Abfrage mit der Rolle des Betriebs, und nur aggregierte Befunde verlassen das Modell. Rahmen: AVV, KI-Zusatzvereinbarung, Prüfrecht.
Monatlich buchbar mit Effort Cap und Cost Prediction statt offener Tagessätze: Dokumentation, DAX-Reviews, Regelprüfung, Refresh- und Tenant-Health-Reviews, Lineage-Tracking, mit Audit-Log und Human-in-the-Loop. Der Umfang richtet sich nach Modellen und Umgebungen; der Preis wird vorab gedeckelt.
Bringen Sie die Tickets der letzten drei Monate mit. In 30 Minuten ordnen wir sie den sechs Signalen zu und sagen, welche der vier Kennzahlen bei Ihnen zuerst messbar wäre — und was ein Betrieb mit Agent kosten würde.